Die Mitgliedschaft bei der privaten Krankenversicherung

Die private Krankenversicherung ist eine der beiden Versicherungsformen, die den Menschen in der Bundesrepublik Deutschland angeboten werden. Da diese Versicherung unterschiedliche Leistungen bietet und für den Versicherten meist attraktiver erscheint, wollen viele eine Mitgliedschaft antreten. Die Voraussetzungen hierfür sind klar definiert und so profitieren vier Typen von der Mitgliedschaft.

Wer kann in die PV?

Bei dieser Form von Versicherung finden sich vier Berufsgruppen für die Zugangsberechtigung: Beamte, Selbstständige, Freiberufler und Arbeitnehmer, die mit ihrem Einkommen über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegen. Diese verändert sich jährlich und liegt bei mehr als 50.000 Euro Brutto-Gehalt. Sie können aufgrund der Freistellung von der Versicherungspflicht zwischen der GV und PV wählen, selbst Künstler und Journalisten, die mit ihrem Gehalt die Jahresarbeitsentgeltgrenze überschreiben. Diese fallen dann aus der Künstlersozialversicherung heraus. Studenten können bei Anmeldung vor dem Studium bis zum 30. Lebensjahr die PV nutzen und erhalten dabei spezielle Studententarife. Vor der Anmeldung zu einer Mitgliedschaft sollte jedoch unbedingt geprüft werden, ob überhaupt die Befreiung von der Pflicht möglich ist.

Die Konditionen der Mitgliedschaft

Die private Krankenversicherung ist im Gegensatz zur Gesetzlichen mit einer Vielzahl von Konditionen und zusätzlichen Leistungen gespickt, die ein wenig undurchsichtig wirken können. Der Basistarif wird dabei mit weiteren Möglichkeiten versehen, die die Leistungen erweitern und vom Kunden in vielen Bereichen selbst ausgesucht werden können. Je gesünder die Person ist, desto weniger muss sie zahlen und erhält bei vielen Versicherungen auch noch Sonderzahlungen, wenn ein Jahr ohne schweren Arztbesuch überstanden wird. Zusatzversicherungen sind typisch für die private Krankenversicherung und können so oft abgeschlossen werden, wie der Versicherte es wünscht. Die Rückkehr in die GV ist jedoch nur bei bestimmten Vorfällen möglich, jedoch nicht wenn ein Student nach dem Studium Arbeitslosengeld II bezieht. Ein Nachteil im Vergleich zur Familienversicherung der Gesetzlichen ist der Beitrag für jedes Kind. Das heißt, es gibt keine wirkliche Familienversicherung.